Archiv für April 2009

Saisonarbeit in der Schweiz

Montag, 27. April 2009

Sie haben sicher schon einmal von der Möglichkeit einer Saisonarbeit in der Schweiz gehört. Auch wenn in der Schweiz nicht alles Gold ist was glänzt: Die kleine Alpenrepublik hat ein Loh- und Gehaltsniveau, das deutlich über dem in Deutschland liegt. Dadurch suchen mehr und mehr deutsche Arbeitnehmer den Weg in die Schweiz, um hier als Saisonarbeiter zu arbeiten. Durch den großen und wichtigen schweizer Tourismussektor besteht sowohl in der Wintersaison, als auch in der Sommersaison ein stetiger Bedarf an qualifizierten und angelernten Kräften.

Aber auch in der Landwirtschaft sind Branchen mit einem hohen Anteil an manuellen Arbeitsprozessen auf Saisonarbeitskräfte aus dem Ausland angewiesen. Hier können deutsche Arbeitnehmer ihre sprachlichen Qualitäten jedoch nicht in dem Maße einsetzen, wie das im Hotel- und Gaststättengewerbe der Fall ist. Oder anders augedrückt: Hier müssen sie sich mit der Konkurrenz aus Osteuropa messen, was zu niedrigeren Löhnen führt. Gleichwohl gibt es auch hier Nischen, insbesondere für Tätigkeiten, die ein höheres Maß an Qualifikation erfordern.

Erste Informationen über die Schweiz und viele weiterführende Verweise liefert das offizielle Schweizer Informationsportal.

Saisonarbeit als Erntehelfer

Montag, 27. April 2009

Eine weitere Möglichkeit, als Saisonarbeiter zu arbeiten, ist eine Tätigkeit als Erntehelfer. Als Erntehelfer werden üblicherweise solche Arbeitnehmer bezeichnet, die saisonale Hilfstätigkeiten in der Landwirtschaft ausüben. Das kann die Mithilfe bei der Ernte sein, etwa von Spargel, Erdbeeren und Äpfeln. Doch geht der Erntehelfer-Begriff darüber hinaus.

Erntehelfer können – so eine etwas weiter gefasste Definition – das ganze Jahr über als Unterstützung von Landwirten oder auch Winzern hinzugezogen werden, soweit der Einsatz zeitlich begrenzt ist. Unbegrenzte Tätigkeiten entsrpechen  dann eher dem Arbeitsprofil eines klassischen Landwirtschaftsarbeiters.

Da der Bedarf an Erntehelfern in Deutschland regelmäßig nicht über den regulären Arbeitsmarkt gedeckt werden kann , da das Lohnniveau sehr niedrig ist, findet traditionell eine Anwerbung von Saisonarbeitern in Osteuropa statt. Diese werden als Erntehelfer im gesamten Bundesgebiet eingesetzt, wobei die Gebiete, in denen intensiver Anbau stattfindet, eine höheren Anteil von osteuropäischen Erntehelfern einsetzen. Diese Gebiete sind oft auch ohnehin strukturell bevorzugt, anders ausgedrückt ist das allgemeine Lohnniveau dort höher, womit die Beschäftigung lokaler Kräfte noch schwerer fällt.

Die Vermittlung osteuropäischer Saisonarbeiter als Erntehelfer erfolgte in der Vergangenheit unter Bedingungen, die nicht immer mit den Gesetzen im Einklang standen. Für viele Personalvermittler ist der Sektor zum einen zu unattraktiv, zum anderen wird – nicht zu Unrecht – die Problematik einer Aktivität in zwei sehr unterschiedlichen Kulturkreisen als kompliziert angesehen.